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Foto: Sebastien Lelievre


Foto:Flickr user Nabeel Hyatt's

 

Sie sagte, sie würde lieber tanzend sterben als alleine in ihrem Raum. (Teilnehmerin an einer Tanzstudie mit 70 bis 90ig-Jährigen)

Die ostdeutsche Musikzeitschrift „Melodie und Rhythmus“ bestand in früheren Zeiten zu einem guten Teil aus Live-Reportagen aus Kneipen und Tanzkaffees. Musik existierte in erster Linie live. Schallplatte und Tonband kratzten schon an der Notwendigkeit von Live-Musikern, die CD schließlich machte mit ihrer Soundqualität und Billigkeit zumindest für’s Tanzen und Nur-Musikhören  Musiker überflüssig. Wir werden den umgekehrten Prozess auch wieder erleben. Konservierte Musik in gigantischen Massen und zum Null-Tarif wird uns überfluten, schon jetzt laden Leute Musikmassen aus dem Web, für deren Anhörung ihre Lebenszeit nicht ausreichen wird. Den Reiz wird ausmachen: der lebende Musiker, unperfekt, fehlerhaft, aber lebendig. Und während ein Konservensong theoretisch jeden der x-Milliarden Erdenbewohner erreichen kann, bleibt jedes Live-Erlebnis exklusiv auf eine mehr oder weniger kleine Gruppe von Hörern beschränkt. Halt etwas Besonderes.

Also fragt euern Kneiper, warum er keine Live-Musik spielt. Und wenn er sagt, er könne das nicht bezahlen, glaubt ihm nicht und fragt nächste Woche wieder. Denkt an eure Macht als Publikum. Ihr könnt Musiker glücklich machen, wenn ihr tanzt, und sie werden besser spielen.

Und jeder wird zum Live-Musiker indem er: singt. Man merkt, diese Seite hier geht gegen Konservenmusik, die uns auch das Selber-Singen abgewöhnt hat. "Sing, sing, sing", singen Travis und schon Shakespeare meinte: Traue keinem der nicht singt. Singen macht gesund, du versetzt dich automatisch in einen meditativen Zustand, der dich den ganzen Müllmix aus Frust über das Arbeitsleben, Beziehungsstress und zvilisatorischem Unglück überwinden hilft. Wenn du plötzlich anfängst zu singen, lachen alle, probier's mal. Selber singen ist Balsam für die Seele. Je schwieriger dein Leben, desto mehr singe! Singe, ohne Anstrengung, einfache Sachen, mach deinen Körper zum Resonanzboden, bringe ihn zum Schwingen, ein riesiges Gefühl. Durch die Menschheitsgeschichte zieht sich, dass misshandelte Menschengruppen das Leben durch Singen erträglich gemacht haben, auf Galeeren, auf Baumwollfeldern, als Kautschukgeiseln. Und wenn Menschen trotz ihrer Armut mehr Leuchten in den Augen haben als hochzivilisierte fettbäuchige Dauernörgler: eins machen sie mit Sicherheit, sie singen auch mehr.

 
 


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Zu lebendiger Musik gehört noch eins: Tanzen. Musik ist die edelste der Künste und Tanzen die edelste der Bewegungen. Es geht um's Lebensgefühl. Es gibt Länder, da gehen Menschen tanzend zur Arbeit. Nimm deinen Körper wahr. Gewinne Haltung. Lass die Sinne nicht verkümmern. Erotik in der Öffentlichkeit, gesellschaftlich legitimiert beim Tanzen. Am besten bei Live-Musik. Du bist lebensmüde? Geh tanzen. Körperkoordination, starkes Herz, starke Gelenke, starke Ausstrahlung. Tanzen kann Sport ersetzen.

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